Liga-Überblick · Schweiz
National League: Gemeinsam mitfiebern
Die National League ist die höchste Schweizer Eishockeyliga. Lerne Singles kennen, die ihre Leidenschaft für den Sport mit dir teilen.
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Ligasystem
Eishockey-Ligen in der Schweiz: das Ligasystem
Das Schweizer Eishockey hat zwei Profiligen: Ganz oben spielt die National League mit 14 Clubs, darunter die Swiss League. Ab der MyHockey League beginnt der Amateursport der Regio League mit der 1. bis 4. Liga.
- National League
Höchste Liga seit 1937. Der Sieger der Playoffs ist Schweizer Meister.
- Swiss League
Zweite Profiliga. Farmteams von National-League-Clubs dürfen mitspielen, aber nicht aufsteigen.
- MyHockey League
Höchste Amateurliga; ihr Meister ist Schweizer Amateurmeister.
- 1. Liga
Die Gruppensieger spielen den Titel „Schweizer Meister 1. Liga“ und damit den Aufstieg aus.
- 2. bis 4. Liga
Die Regio League umfasst mit der MyHockey League und der 1. bis 4. Liga rund 300 Teams.

Von der National League bis zur 4. Liga: so liest du die Pyramide
Wenn du beim Eishockey in der Schweiz einsteigen möchtest, hilft diese Unterscheidung: National League und Swiss League bilden den Profibereich. Darunter folgt mit der MyHockey League die höchste Amateurspielklasse. Danach kommen die 1., 2., 3. und 4. Liga. Die Zahl im Namen der 1. Liga kann deshalb verwirren: In der gesamten Rangfolge ist sie die vierte Leistungsstufe.
Die Pyramide zeigt, wo eine Mannschaft sportlich eingeordnet ist. Ob sie in die nächsthöhere Liga wechseln darf, hängt zusätzlich von den jeweiligen Aufstiegsbedingungen ab. Besonders wichtig ist das an der Grenze zur National League: Ein Titel in der Swiss League bedeutet noch keinen festen Platz in der höchsten Spielklasse.
Auf- und Abstieg: so wechseln Clubs die Liga
SL → NL
Die beiden Letzten der National League spielen Playouts. Der Verlierer muss in die Ligaqualifikation gegen den Meister der Swiss League – aber nur, wenn dieser die Aufstiegsberechtigung hat. 2026 wurde der HC Sierre Meister der Swiss League, stellte aber keinen Antrag auf die Lizenz. Deshalb gab es keine Ligaqualifikation, und der HC Ajoie blieb in der National League.
MyHL → SL
Der Meister der MyHockey League kann um den Aufstieg in die Swiss League spielen. Nach unten steigt der Verlierer der MyHockey-League-Playouts in die 1. Liga ab – sofern die Liga mindestens zwölf Teams hat.

Playoffs, Playouts und Ligaqualifikation: worum wird gespielt?
In den Playoffs geht es um den Meistertitel, in den Playouts um den Ligaerhalt. Die Ligaqualifikation verbindet anschliessend die beiden höchsten Spielklassen: Der Verlierer der National-League-Playouts trifft auf den Swiss-League-Meister, sofern dieser die Aufstiegsbewilligung besitzt. Der Sieger spielt danach in der National League, der Verlierer in der Swiss League. Ohne aufstiegsberechtigten Meister wird dieses Duell nicht ausgetragen.
Für einen gemeinsamen Eishockeyabend lohnt sich deshalb ein Blick darauf, in welcher Phase die Saison gerade steckt. Im Meisterrennen und im Kampf gegen den Abstieg kann dieselbe Schlusssirene ganz unterschiedliche Gefühle auslösen. Frag dein Gegenüber ruhig: „Geht es für deinen Club noch um die Playoffs oder schon um den Ligaerhalt?“ Damit bist du schnell mitten im Gespräch.
Ein guter Einstieg ist auch ein Derby: Auf unseren Clubseiten zu Lugano und Ambrì-Piotta findest du mehr über die Vereine. Die Clubkarte weiter unten hilft euch, einen passenden Spielort für euren nächsten gemeinsamen Eishockeyabend zu entdecken.
Spielmodus der Saison 2026/27
| Liga | Clubs | Hauptrunde | Playoffs | Auf- und Abstieg |
|---|---|---|---|---|
| National League | 14 | 52 Spiele (Qualifikation) | Platz 1–6 direkt, Platz 7–10 im Play-in um zwei weitere Plätze; Playoffs durchgehend Best of Seven | Platz 13 und 14 spielen Playouts, der Verlierer muss in die Ligaqualifikation |
| Swiss League | 10 | 45 Spiele (jeder fünfmal gegen jeden) | Die Top 8 spielen Best of Seven | Der Meister darf nur mit Aufstiegsberechtigung in die Ligaqualifikation |
Karte: wo die Clubs spielen
- National League
Die National League spielt in drei Sprachregionen. Aus dem Tessin kommen der HC Lugano und der HC Ambrì-Piotta, aus der Romandie und den zweisprachigen Städten Biel und Freiburg fünf Clubs, die übrigen sieben aus der Deutschschweiz.
Weil alle großen Rivalen in derselben Liga spielen, gibt es die Klassiker jede Saison: das Tessiner Derby Lugano gegen Ambrì, das Zähringerderby zwischen Bern und Fribourg-Gottéron und das Zürcher Derby der ZSC Lions gegen Kloten.
Häufige Fragen zum Ligasystem
Wie viele Eishockey-Ligen gibt es in der Schweiz?
Zwei Profiligen – National League und Swiss League – und darunter die Regio League mit MyHockey League sowie 1. bis 4. Liga. Insgesamt sind das sieben Stufen.
In welcher Reihenfolge stehen die Schweizer Eishockey-Ligen?
1. National League, 2. Swiss League, 3. MyHockey League, 4. 1. Liga, danach 2., 3. und 4. Liga.
Gibt es Auf- und Abstieg zwischen National League und Swiss League?
Ja, über die Ligaqualifikation: Der Verlierer der National-League-Playouts spielt gegen den Meister der Swiss League, wenn dieser die Aufstiegsberechtigung hat. 2026 fand sie nicht statt, weil der HC Sierre keine Lizenz beantragt hatte.
Wer wurde 2026 Schweizer Meister?
Der HC Fribourg-Gottéron, im Final gegen den HC Davos.
Wie viele Spiele hat die Qualifikation der National League?
52 pro Team. Danach folgen Play-in, Playoffs und Playouts.
Quellen zum Ligasystem
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